Julia Podpera-Blasch, Psychotherapeutin in Wien

Eingetragene Psychotherapeutin für Individualpsychologie, in eigener Praxis im 15. Bezirk.

Ob eine Therapie trägt, hängt weniger von der Methode ab als davon, ob Sie sich bei Ihrem Gegenüber sicher fühlen. Deshalb finden Sie auf dieser Seite nicht nur meinen Werdegang, sondern auch, wie ich arbeite und was mir dabei wichtig ist. Damit Sie eine Vorstellung davon bekommen, wen Sie im Erstgespräch treffen.

Warum ich so arbeite, wie ich arbeite

Die meisten Menschen kommen mit einer Ahnung zu mir, nicht mit einer fertigen Frage. Sie merken, dass etwas nicht stimmt, können es aber noch nicht benennen. Das ist kein schlechter Ausgangspunkt, im Gegenteil. Wir müssen nicht wissen, wohin der Weg führt, um ihn zu beginnen.

In der Individualpsychologie hat mich von Anfang an ihre Haltung überzeugt. Sie begegnet Menschen wertfrei und reduziert niemanden auf eine Diagnose. Symptome gelten hier nicht als Defekt, sondern als etwas, das einmal einen Sinn hatte. Diese Sicht nimmt Druck aus dem Raum, und aus meiner Erfahrung ist es genau dieser fehlende Druck, der Veränderung erst möglich macht. Ich gebe deshalb keine Themen vor. Sie bestimmen, worüber wir sprechen, ich höre zu und verbinde die Fäden, die sich in Ihrem Erzählen zeigen. Manchmal dauert es einige Stunden, bis sich ein Muster abzeichnet. Wenn es sichtbar wird, verändert das oft mehr als jeder gut gemeinte Ratschlag. Was mich an dieser Arbeit trägt, ist der Moment, in dem jemand versteht, warum er über Jahre so gehandelt hat, wie er gehandelt hat. Von da an ist es eine Entscheidung und kein Automatismus mehr.

Gemeinsam auf den Weg gehen.
Wie der Weg verläuft, bleibt offen.

Julia Podpera-Blasch

Drei Dinge, auf die Sie sich verlassen können

Sie führen das Gespräch

Ich arbeite mit einem offenen Setting. Es gibt keine vorbereitete Agenda und keine Themenliste, die abgearbeitet wird. Was Sie beschäftigt, bestimmt die Richtung. Meine Aufgabe ist es, aufmerksam zu bleiben und die Verbindungen sichtbar zu machen.

Kein Anliegen ist zu klein

Ich setze bewusst keine Schwerpunkte. Ob Beziehungsthemen, beruflicher Druck, Zwänge oder eine diffuse Unzufriedenheit, die sich nicht greifen lässt: Es braucht keine Diagnose und keine akute Krise, um sich zu melden.

Ohne Bewertung

In meiner Praxis wird nichts gemessen und nichts benotet. Sie müssen sich nicht erklären, nichts vorbereiten und in keiner Sitzung besser sein als in der letzten.

Ausbildung und beruflicher Weg

Meine Ausbildung habe ich an der Sigmund Freud Privatuniversität in Wien absolviert, ergänzt durch klinische Praktika in Ambulanz, Psychiatrie und Behindertenhilfe. Seit 2021 arbeite ich in eigener Praxis.

In einer akuten Krise wenden Sie sich bitte an den Psychosozialen Dienst Wien unter 01 313 30 oder an die Telefonseelsorge unter 142, beide rund um die Uhr erreichbar.

Was der Beruf mit sich bringt

Psychotherapie ist in Österreich ein gesetzlich geregelter Beruf. Das ist für Sie relevant, weil daran ein paar verbindliche Zusagen hängen.

Verschwiegenheitspflicht

Alles, was in der Therapie besprochen wird, bleibt in diesem Raum. Die Verschwiegenheitspflicht ist im Psychotherapiegesetz verankert und gilt gegenüber Angehörigen, Arbeitgebern und Behörden gleichermaßen.

Laufende Supervision und Fortbildung

Ich reflektiere meine Arbeit regelmäßig in Supervision und bilde mich fortlaufend weiter. Beides ist Teil der Berufspflichten und sorgt dafür, dass die Arbeit lebendig bleibt.

Klare Grenzen des Angebots

Psychotherapie ersetzt keine ärztliche Behandlung. Bei Bedarf arbeite ich mit Ärztinnen und Ärzten zusammen, und in akuten Notfällen verweise ich auf die dafür zuständigen Stellen.

Meine Praxis in Rudolfsheim-Fünfhaus

Meine Praxis liegt in der Goldschlagstraße im 15. Bezirk, wenige Minuten von der U3-Station Schweglerstraße entfernt. Der Raum ist ruhig und hell gehalten. Je nach Anliegen arbeiten wir im Sitzen oder im Liegen. Gerade Menschen, die viel grübeln, empfinden das Liegen oft als entlastend, weil der Blickkontakt wegfällt und die Gedanken freier laufen.

Anfahrt

Häufige Fragen zu meiner Person

Psychotherapeutinnen behandeln seelisches Leiden im Gespräch, auf Basis einer eigenen, gesetzlich geregelten Ausbildung in einem anerkannten Verfahren. Klinische Psychologinnen kommen aus dem Psychologiestudium und haben ihren Schwerpunkt in Diagnostik und psychologischer Behandlung. Psychiaterinnen sind Ärztinnen und dürfen als einzige dieser Berufsgruppen Medikamente verordnen. Ich bin eingetragene Psychotherapeutin und arbeite ausschließlich im Gespräch.
Ja. Ich bin seit 2024 in die Psychotherapeutinnen- und Psychotherapeutenliste des Gesundheitsministeriums eingetragen und arbeite eigenverantwortlich in freier Praxis. Die Liste ist öffentlich einsehbar.
Ja, und zwar umfassend. Die Verschwiegenheitspflicht ist Teil des Psychotherapiegesetzes. Ohne Ihre ausdrückliche Zustimmung erfährt niemand von Ihrem Umfeld, dass oder worüber wir sprechen.

Ja. Neben Erwachsenen begleite ich auch junge Menschen und vertiefe diesen Bereich derzeit in einer eigenen Weiterbildung. Mehr dazu auf der Seite Psychotherapie für Kinder und Jugendliche.

Häufig sind es Beziehungsthemen, Konflikte im Freundeskreis, beruflicher Druck, Stress, Zwänge und Lebenskrisen. Viele meiner Klientinnen und Klienten sind zwischen 18 und 30 Jahre alt. Grundsätzlich gilt aber: Ich setze keine Schwerpunkte, jedes Anliegen findet bei mir Platz.

Lernen wir uns kennen

Sie müssen noch nicht wissen, worum es genau geht. Ein Satz in der Anfrage genügt, alles Weitere klären wir im Erstgespräch. Ich melde mich in der Regel innerhalb von zwei Werktagen zurück.